{"id":187,"date":"2017-11-23T08:20:32","date_gmt":"2017-11-23T06:20:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/?p=187"},"modified":"2019-11-04T13:04:09","modified_gmt":"2019-11-04T11:04:09","slug":"manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/","title":{"rendered":"MANFRED PAUL IM LEONARDIMUSEUM DRESDEN"},"content":{"rendered":"<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-187 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/die-faltung\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2017\/11\/Die-Faltung-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/faltung-2\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2017\/11\/Faltung-2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/faltung-3\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2017\/11\/Faltung-3-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/infomaterial\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2017\/11\/Infomaterial-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/kuenstlerportaits-2\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2017\/11\/K\u00fcnstlerportaits-2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/kuenstlerportaits\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2017\/11\/K\u00fcnstlerportaits-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/museum-dd-loschwitz\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2017\/11\/Museum-DD-Loschwitz-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/raum-mit-landschaften\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2017\/11\/Raum-mit-Landschaften-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/stillleben\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2017\/11\/Stillleben-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>EINE VERMITTLUNGSSITUATION VON JULIA SCHMIDT, ANJA WEBER UND ANNA SCHADE<\/p>\n<hr \/>\n<h1>Verortung<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>\u201eEin Museum ist eine gemeinn\u00fctzige, st\u00e4ndige, der \u00d6ffentlichkeit<\/em><br \/>\n<em>zug\u00e4ngliche Einrichtung im Dienste der Gesellschaft<\/em><br \/>\n<em>und ihrer Entwicklung, die zu Studien- und Bildungszwecken,<\/em><br \/>\n<em>zu Freude, Spa\u00df und Genuss materielle Zeugnisse von<\/em><br \/>\n<em>Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht,<\/em><br \/>\n<em>bekannt macht und ausstellt.\u201d<\/em><br \/>\n<em>ICOM-Definition des Begriffs \u201eMuseum\u201c aus dem Code of Ethics for Museums 2003<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Vergangenheit hinterl\u00e4sst Zeugnisse, die gesammelt und f\u00fcr die Zukunft aufbewahrt werden m\u00fcssen, um der Gegenwart eine Orientierungsm\u00f6glichkeit zu bieten. Ein Museum bietet diesen Wissensspeicher. Es erm\u00f6glicht das Erleben \u201cauthentischer Objekte\u201d und die unmittelbare Konfrontation mit Originalen. Viele RezipientenInnen erleben diese Erfahrung sinnlicher und intensiver als die Begegnung mit Reproduktionen. Daraus resultierend steigt die pers\u00f6nliche Identifikation mit dem Museumsobjekt und die Motivation Hintergrundwissen zu erwerben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Museum ist im Fach Kunst der zentrale au\u00dferschulische Kulturpartner, der f\u00fcr Sch\u00fclerInnen und LehrerInnen neue Formen des Lehrens und Lernens bef\u00f6rdert (Rupprecht 2016, S.267). Somit der optimale Ort, um eine \u201cDing- oder Bildkompetenz\u201d jenseits der Fachdisziplinen zu erwerben, die zu einem sinnstiftenden Umgang mit den materiellen \u00dcberresten von Kultur bef\u00e4higen. Diese umfasst die F\u00e4higkeit, sich Objekten und Bildern in ihrem jeweiligen Kontext ad\u00e4quat anzun\u00e4hern und selbst Bedeutungen und Bilder zu generieren. Der Lernende nimmt w\u00e4hrend einer meist gemeinsamen und problemorientierten Bearbeitung relevanter und authentischer Aufgaben im konkreten Handlungskontext eine aktive Rolle ein (Rupprecht 2016, S.268 f.). \u201cWeiter gefasst geht es darum, Kindern und Jugendlichen \u2018Museumskompetenz\u2019 zu vermitteln, das hei\u00dft, sie zu einem selbstbewussten und kritischen Umgang mit Museen als Orten des lebenslangen Lernens zu bef\u00e4higen.\u201d (Rupprecht 2016, S.269)<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Vermittlungsarbeit der musealen Inhalte leistet die Museumsp\u00e4dagogik, die dabei besucherorientiert zu einem selbstst\u00e4ndigen Gebrauch des Museums anleitet. Somit unterst\u00fctzt sie einen abwechslungsreichen, lebendigen und subjektiven Aneignungsprozess der kulturellen G\u00fcter (Bundesverband Museumsp\u00e4dagogik e.V. 2006, S.1).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die fachdidaktische Position l\u00e4sst sich sowohl in der Bild-, der Subjekt- und der Kunstorientierung, wie Georg Peez (2005) in seinen Artikel \u201cEine aktuelle Bestandsaufnahme: Bild &#8211; Kunst \u2013 Subjekt\u201c schrieb, verorten und wird nicht losgel\u00f6st voneinander betrachtet werden.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify\">#Ziele<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify\">Ziel der Vermittlungssituation im Museum war es, den Ort als solches authentisch zu erfahren, um ihn sp\u00e4ter in den eigenen Kunstunterricht gewinnbringend zu integrieren. Der Besuch in einer Ausstellung kann den Rezipienten die verschiedenartigsten Perspektiven er\u00f6ffnen. Dabei ist es w\u00fcnschenswert, wenn der Mehrwert eines Museumsbesuchs f\u00fcr alle Beteiligten ersichtlich wird und zum forschenden und explorativen Weiterarbeiten anregt. Folglich sollte ein Besuch fachdidaktisch und fachwissenschaftlich untermauert sein und genau geplant und organisiert werden. Auch eine f\u00e4cher\u00fcbergreifende Betrachtung einzelner Aspekte l\u00e4sst sich dem Ausstellungsbesuch entnehmen. Somit kann jeder verschiedene Handlungsalternativen, Methoden und verschiedene Medien f\u00fcr seine sp\u00e4tere Arbeit als Lehrkraft entnehmen. Au\u00dferdem bietet es die M\u00f6glichkeit sich zu gewissen Aspekten zu positionieren und damit dann eigene Zug\u00e4nge und differenzierte Gestaltungsm\u00f6glichkeiten zu erarbeiten. Das reflektierende Gespr\u00e4ch im Anschluss an den Museumsbesuch, l\u00e4sst offene Fragen zu und zeigt m\u00f6gliche Grenzen und Probleme auf. Das Museum ist ein Ort, an dem \u00e4sthetisches Forschen M\u00f6glich ist.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify\">#Konzept<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Mittelpunkt der Vermittlungssituation steht eine eigenaktive und produktive Auseinandersetzung mit den von den K\u00fcnstlern angewendeten Strategien, zweitrangig wird \u00fcber die K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeit informiert. Die Studierenden begeben sich auf die Suche nach Formensprache und Ausdruck sowie nach M\u00f6glichkeiten einer Erweiterung der Denkweise des K\u00fcnstlers anhand gegebener Kunstwerke. Die direkte Auseinandersetzung mit den Kunstwerken und den Strategien im musealen Kontext, des Leonhardi-Museums erleben die SeminarteilnehmerInnen als anregende, authentische Erfahrung mit zeitgen\u00f6ssischer Kunst der Region Dresden. Eine tiefergehende Besch\u00e4ftigung mit den K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten kann in folgenden Unterrichtseinheiten erg\u00e4nzt werden und spielt in der Vermittlungssituation eine untergeordnete Rolle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In der Arbeitsphase setzen sich die SeminarteilnehmerInnen anhand von drei unterschiedlichen Arbeitsauftr\u00e4gen praktisch mit den ausgestellten Werken auseinander. Unterschiedliche Materialien und Medien, die zur Verf\u00fcgung gestellt werden, bilden den Ausgangspunkt f\u00fcr die eigenaktive Ann\u00e4herung an die Kunstwerke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zu Beginn wird das Ankommen der Studierenden mit einer kleinen Einf\u00fchrung in die Geschichte des Museums begr\u00fcndet. Es gibt eine kurze Erl\u00e4uterung \u00fcber die aktuellen Ausstellungen und erste Fragen k\u00f6nnen beantwortet werden. Im Anschluss daran wird die Gruppenzuordnung vorgenommen. Die Studierenden werden per Losverfahren in die drei Gruppen eingeteilt somit wird Zeit f\u00fcr aufwendige Aufteilungsverfahren und Diskussionen vermieden. Mit Gruppen ist es m\u00f6glich die Vielfalt eines Museumsbesuchs aufzuzeigen. Da verschiedene Methoden erprobt und vorgestellt werden, kann jeder davon partizipieren. In der Vermittlungssituation bieten sich zur Betrachtung und Bearbeitung von Kunst die ausgestellten K\u00fcnstler-Portraits und Stillleben von Manfred Paul sowie die Plastik \u201cFaltung\u201d von Hermann Gl\u00f6ckner an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im praktischen Teil der Vermittlungssituation setzen sich die Studierenden mit den jeweiligen Aufgaben in ihrer Gruppe auseinander. So n\u00e4hert sich die Gruppe 1 k\u00fcnstlerisch der Formensprache, der Plastik von Hermann Gl\u00f6ckner an, indem sie die M\u00f6glichkeit der grafischen Auseinandersetzung nutzen und eigene neue Gestaltungsideen entwickeln. Im Anschluss daran sollen die Studierenden eine kleinformatige Arbeit anfertigen, die sie als Gruppe gemeinsam pr\u00e4sentieren. Als Materialien stehen Papiere, Scheren, Leim, unterschiedliche Stifte etc. zur Verf\u00fcgung. Dadurch, dass die Plastik im Freien stand, bietet sich hier auch die M\u00f6glichkeit Erfahrungen mit Umwelteinfl\u00fcssen zu erleben, wie zum Beispiel der Stra\u00dfenl\u00e4rm, die unterschiedlichen Lichtverh\u00e4ltnisse und Witterungsbedingungen. Es soll deutlich gemacht werden, dass die Ausstellungsfl\u00e4che auch \u00fcber die R\u00e4umlichkeiten des Museumsgeb\u00e4udes hinausgehen. Die Gruppen sollen r\u00e4umlich getrennt agieren, um eine st\u00f6rungsfreie Arbeitsatmosph\u00e4re untereinander zu gew\u00e4hrleisten. Gleichzeitig werden die \u00f6rtlichen Kapazit\u00e4ten des Museums von den Studierenden bestm\u00f6glich genutzt und erkundet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zu Beginn der Arbeit in den Gruppen 2 und 3, wird der K\u00fcnstler Manfred Paul und dessen Arbeit in kurzen Ausz\u00fcgen benannt und die Entstehung der Werke dargelegt. Durch die jeweilige Vorbildung der einzelnen TeilnehmerInnen ist ein differenziertes Einf\u00fchlen in die Arbeiten des K\u00fcnstlers m\u00f6glich. Die zweite Gruppe setzt sich mit den Fotografien \u201cK\u00fcnstler-Portraits\u201d von Manfred Paul auseinander und notiert gemeinsam dazu ihre Eindr\u00fccke, um einen assoziativen Zugang zu schaffen. Im Anschluss daran sollen die Studierenden sich einzeln oder als Gruppe inszenieren und die Ergebnisse mit den zur Verf\u00fcgung gestellten Tablets fotografisch festhalten. Durch die Nutzung von digitalen Medien k\u00f6nnen Ergebnisse direkt bearbeitet und pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die dritte Gruppe besch\u00e4ftigt sich mit den Stillleben desselben K\u00fcnstlers. Es soll eine Fotografie ausgew\u00e4hlt und individuell dazu eine Geschichte geschrieben werden. Diese Einzelarbeit in Stille kann eine tiefgr\u00fcndige sprachliche Auseinandersetzung mit den Bildinhalten entstehen lassen. Im abschlie\u00dfenden Plenum k\u00f6nnen die Studierenden ihre Geschichten vortragen. Als Hilfestellung werden folgende Fragen formuliert. \u201cWas k\u00f6nnte der Hintergrund f\u00fcr dieses Foto sein? Wie ist es zu dieser Situation gekommen? Welche Personen sind beteiligt?\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Methoden der Gruppe 2 \u201cPortraits nachstellen\u201d (Schoppe 2011, S.115) und Gruppe 3 \u201cGeschichten erz\u00e4hlen\u201d (Schoppe 2011, S.75) wurden dem Werk von Andreas Schoppe Bildzug\u00e4nge entnommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach Ende des Praxisteils erfolgt die Vorstellung und diskursive Auseinandersetzung mit den jeweiligen Arbeitsergebnissen der Gruppen. Die Studierenden erhalten ein Handout, welches die wichtigsten Daten der K\u00fcnstler enth\u00e4lt. Die Vermittlungssituation endet mit einer gemeinsamen Reflexion unter anderem anhand folgender Impulsfragen: Worin besteht der Mehrwert eines Museumsbesuchs? Welche m\u00f6glichen alternativen Handlungen und Methoden bietet der Museumsbesuch? Wie kann ein Museumsbesuch f\u00e4cher\u00fcbergreifend entwickelt werden? Welche Position beziehen die Studierenden zum Beispiel zu der Frage, ob die Vermittlung eine gesamte Ausstellung oder eine gezielte Auswahl einzelner Exponate darbieten soll? Wann w\u00e4re der richtige Zeitpunkt, genaue Informationen \u00fcber den K\u00fcnstler zu liefern? Wichtig dabei ist herauszukristallisieren, welche Erfahrungen gemacht worden sind, was gelernt wurde und welche thematische Vertiefung weiterf\u00fchrend m\u00f6glich ist.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify\">#Quellen:<\/h4>\n<p style=\"text-align: left\">Bundesverband Museumsp\u00e4dagogik e.V. (03. April 2006). Positionspapier Museumsp\u00e4dagogik. Abgerufen 19. Juni 2017 von www.museumspaedagogik.org<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Eschenfelder, C. (o.D.). St\u00e4del Museum. Abgerufen am 19. Juni 2017 von https:\/\/sammlung.staedelmuseum.de\/de\/person\/gloeckner-hermann<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Kluge, J.-D. (2010). International council of museums Deutschland. Abgerufen am 19. 06 2017 von http:\/\/www.icom-deutschland.de\/schwerpunkte- museumsdefinition.php<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Paul, M. (o.D.). Manfred Paul Fotografie. Abgerufen am 19. Juni 2017 von http:\/\/www.manfred-paul.de\/<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Peez, G. (2005). Kunstp\u00e4dagogik jetzt. Eine aktuelle Bestandsaufnahme: Bild \u2013 Kunst \u2013 Subjekt. In: Bering, K.\/ Niehoff, R. (Hrsg): Bilder \u2013 Eine Herausforderung f\u00fcr die Bildung (S. 75-89).Oberhausen: Athena Verlag.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Rupprecht, C. (2016). Schule und Museum. In Commandeur, B.\/Kunz-Ott, H.\/ Schad, K. (Hrsg): Handbuch Museumsp\u00e4dagogik. Kulturelle Bildung in Museen (S. 267-273). M\u00fcnchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Schmidt, S. (o.D.). Hermann Gl\u00f6ckner Archiv. Abgerufen am 19. Juni 2017 von http:\/\/www.hg-archiv.de\/index.php<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Schoppe, A. (2011). Bildzug\u00e4nge, Methodische Impulse f\u00fcr den Unterricht. Seelze: Kallmeyer in Verbindung mit Klett Friedrich Verlag GmbH.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Weber, A.-P. (28. Mai 2016). Deutschlandfunk Kultur. Abgerufen am 19. Juni 2017 von http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/manfred-paul- ausstellung-in- cottbus-das- surreale-des- todes.2165.de.html?dram:article_id=355413<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Welich, D. (2004). Hermann Gl\u00f6ckner &#8211; Ein Beitrag zum Konstruktivismus in Sachsen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EINE VERMITTLUNGSSITUATION VON JULIA SCHMIDT, ANJA WEBER UND ANNA SCHADE Verortung \u201eEin Museum ist eine gemeinn\u00fctzige, st\u00e4ndige, der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4ngliche Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die zu Studien- und Bildungszwecken, zu Freude, Spa\u00df und Genuss materielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt.\u201d ICOM-Definition des Begriffs &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2017\/11\/23\/manfred-paul-im-leonhardi-museum-dresden\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">MANFRED PAUL IM LEONARDIMUSEUM DRESDEN<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":170,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[27,26,28,29,30],"class_list":["post-187","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-zmaeb","tag-ausserschulischer-lernort","tag-museum","tag-museumspaedagogik","tag-ort","tag-werkzugang"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/187","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/users\/170"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=187"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/187\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":515,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/187\/revisions\/515"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=187"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=187"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=187"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}