{"id":333,"date":"2018-05-26T17:12:25","date_gmt":"2018-05-26T15:12:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/?p=333"},"modified":"2019-11-04T13:03:38","modified_gmt":"2019-11-04T11:03:38","slug":"naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/","title":{"rendered":"N\u00c4HE SCHAFFT \/DISTANZ\/ SCHAFFT N\u00c4HE"},"content":{"rendered":"<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-333 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/01_uebersetzung-eines-schlagwortes-in-die-grafische-formsprache-c-kristina-pohlemann\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2018\/05\/01_\u00dcbersetzung-eines-Schlagwortes-in-die-grafische-Formsprache-c-Kristina-Pohlemann-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/02_blick-in-die-erste-ausstellung-c-johanna-arndt\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2018\/05\/02_Blick-in-die-erste-Ausstellung-c-Johanna-Arndt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/03_blick-in-die-erste-ausstellung-lichtimpulse-1-c-kristina-pohlemann\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2018\/05\/03_Blick-in-die-erste-Ausstellung-Lichtimpulse-1-c-Kristina-Pohlemann-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/04_blick-in-die-erste-ausstellung-lichtimpulse-2-c-kristina-pohlemann\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2018\/05\/04_Blick-in-die-erste-Ausstellung-Lichtimpulse-2-c-Kristina-Pohlemann-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/05_anwenden-der-transfertechnik-c-natalie-jaenisch-2\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2018\/05\/05_Anwenden-der-Transfertechnik-c-Natalie-J\u00e4nisch-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/06_anwenden-der-transfertechnik-detail-1-c-johanna-arndt\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2018\/05\/06_Anwenden-der-Transfertechnik-Detail-1-c-Johanna-Arndt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/07_anwenden-der-transfertechnik-detail-2-c-johanna-arndt\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2018\/05\/07_Anwenden-der-Transfertechnik-Detail-2-c-Johanna-Arndt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/08_abschlusspraesentation-der-endergebnisse-c-kristina-pohlemann\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2018\/05\/08_Abschlusspr\u00e4sentation-der-Endergebnisse-c-Kristina-Pohlemann-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/09_abschlusspraesentation-der-endergebnnise-c-kristina-pohlemann\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/files\/2018\/05\/09_Abschlusspr\u00e4sentation-der-Endergebnnise-c-Kristina-Pohlemann-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>EINE VERMITTLUNGSSITUATION VON NATHALIE J\u00c4NISCH UND JOHANNA ARNDT<\/p>\n<hr \/>\n<ol>\n<li>Verortung<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eJede Form \u00e4sthetischer Erfahrungsarbeit [\u2026] [ist] biografisch verankert, es [gibt] keine ernstzunehmende \u00e4sthetische Praxis ohne biografische Anteile.\u201c (Blohm 2002, zit. in.: Peez 2005). Diesem Grundsatz folgend, bezieht sich unsere VMS auf Fragmente von Biografien in Verbindung mit eigener k\u00fcnstlerischen Praxis. Ausgehend von Portr\u00e4tfotografien mit pers\u00f6nlichem Bezug entwickeln sich Gespr\u00e4chs- und Gestaltungsanl\u00e4sse.<\/p>\n<p>Ein k\u00fcnstlerischer Prozess, eine k\u00fcnstlerische Suche kann von Fotografien ausgehen, welche \u201eeinen vergangenen Augenblick fest[halten] und [\u2026] als Repr\u00e4sentation von Erinnerungen [gelten]\u201c (Gr\u00fctjen 2007, S. 58). \u00a0\u00a0Dieser Aspekt ist unser Ansatzpunkt, der sich in Form einer Fotowand visualisiert.<!--more--><\/p>\n<p>Diese Ausdrucksform nutzen auch K\u00fcnstler*innen f\u00fcr die Pr\u00e4sentation ihrer Werke. Ein Beispiel ist die Installation \u201eMonuments \u2013 Les Enfants de Dijon\u201c (1986) von Christian Boltanski. In dieser Arbeit werden schwarz-wei\u00df Fotografien von jugendlichen Sch\u00fcler*innen der 1970er Jahre installiert und mit L\u00e4mpchen erleuchtet (vgl. Gr\u00fctjen 2007, S. 58). Unsere Fotowand besteht aus ausgedruckten Portr\u00e4tfotografien (A5), welche an einer Fensterfront befestigt werden. Jede*r Studierende hat einen pers\u00f6nlichen Bezug zu seinen*ihren zwei bis f\u00fcnf mitgebrachten Bildern. Diese Individualit\u00e4t wird jedoch durch die Menge an Fotografien zun\u00e4chst aufgehoben und verallgemeinert, so wie es vergleichsweise auch in der Arbeit von Boltanski geschieht. Die Bilder werden kommentiert und geben sich so den Assoziationen des*der Betrachter*in hin. Es entwickelt sich eine gro\u00dfe Gedankenfl\u00e4che, die aus Bildern und Kommentaren besteht. Hier l\u00e4sst sich die Methode der Kartierung im Kunstkontext anbringen. Die Kartierung beschreibt \u201eVorgehensweisen des Beobachtens, Sammelns und Aufzeichnens, sowie das dabei entstehende Beziehungsgef\u00fcge zwischen dem Beobachter und seinen Beobachtungen\u201c (Heil 2007). Mediale Formen der Kartierung sind z.B. Fotos, Filme, Installationen, Texte, Zeichnungen, etc. (vgl. Heil 2007).<\/p>\n<p>Der Bezug zur eigenen Biografie, der durch die Fotografien geschaffen wurde, soll nun bildnerisch be- und verarbeitet werden. Als M\u00f6glichkeiten der Bearbeitung k\u00f6nnen die Strategien der Spurensicherung, Verfremdung oder auch des seriellen Arbeitens herangezogen werden (vgl. Peez 2005). In unserer VMS ist eine gestalterische Auseinandersetzung in der Fl\u00e4che, mittels eines grafischen Dialogs, der n\u00e4chste Schritt. Dieser bezieht sich auf die Kommentare der Bilder.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend werden die Grafiken \u00fcberlagert, gerahmt und in einer Zwischenausstellung pr\u00e4sentiert. Durch den kleinen Raum sind netzartig Stricke gespannt, an die die Arbeiten geh\u00e4ngt werden. Durch diese Pr\u00e4sentation der gezeichneten Kommentare l\u00e4sst sich erneut eine Form der Kartierung finden. Zudem ist der Raum abgedunkelt, Lichtimpulse werden durch die Studierenden mithilfe von Taschenlampen gegeben. Die dadurch erzeugte, atmosph\u00e4rische Stimmung im Raum vereint sich mit den Zeichnungen zu einer Art Gesamtkunstwerk. Durch das Licht werden die Arbeiten inszeniert, \u201eLicht kuratiert und inszeniert.\u201c (Max Hollein, zit. in: Zumtobel 2016)<\/p>\n<p>In unserer VMS collagieren wir die grafischen Bl\u00e4tter anschlie\u00dfend mit selbsthergestellten Aufklebern, welche durch die Transfertechnik entstehen. Dabei wird eine vom Laserdrucker entstandene Kopie auf durchsichtiges Tape \u00fcbertragen und mit Wasser abgerieben. Anschlie\u00dfend werden die Aufkleber mit den Grafiken kombiniert und letztmalig pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Auch in dieser Pr\u00e4sentation kommt dem Licht eine besondere Rolle zu, da es die Wirkung der Transparenz unterstreicht. In diesem Fall handelt es sich aber nicht um k\u00fcnstliches, sondern um nat\u00fcrliches (Tages-) Licht, da die collagierten Arbeiten am Fenster gegen das Licht angebracht werden. Die vielf\u00e4ltige k\u00fcnstlerische \u00dcberarbeitung der urspr\u00fcnglichen Fotografien schafft eine Distanz zum pers\u00f6nlichen Inhalt. Die Orientierung an der Biografie hat das Ziel biografische Str\u00f6mungen zu erkennen und zu beeinflussen (vgl. Peez 2005), sodass die Portr\u00e4ts zu Projektionsfl\u00e4chen f\u00fcr die Assoziationen des Betrachters werden k\u00f6nnen. (vgl. Gr\u00fctjen 2007, S. 58) \u201eBiografiearbeit ist als eine prozesshafte, lebenslange Aufschichtung und Verschiebung von [\u2026] \u00e4sthetischen Erfahrungen zu verstehen.\u201c (Peez 2005)<\/p>\n<p>2. Konzept<\/p>\n<p>Vor der VMS wird die Hausaufgabe erteilt, dass die Studierenden zwei bis f\u00fcnf Fotos von Personen aus ihrem Umfeld (z.B. Freunde, Familie, nahestehende Personen) maximal auf A5 ausgedruckt mitbringen sollen. Es ist wichtig, dass es Personen aus dem n\u00e4heren Umfeld sind, damit es einen realen und greifbaren Bezug gibt. Bilder aus Zeitschrift etc. werden ausgeschlossen, da diese zu beliebig sind und kein pers\u00f6nlicher Bezug zu den abgebildeten Menschen besteht. Diese Fotos sind das Ausgangsmaterial und der zentrale Gestaltungsanlass f\u00fcr die gesamte VMS.<\/p>\n<p><strong>\/EINSTIEG\/<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn finden wir uns an der Fensterfront des Raumes zusammen. Hier bekommen die Studierenden einen Aufgabenzettel. Diese sind so gestaltet, dass immer eine neue Aufgabe aufgefaltet werden kann, sobald eine vorherige beendet wurde. F\u00fcr diese Form entschieden wir uns, da es dem Arbeitsprozess eine gewisse Struktur verleiht und der eigene Prozess und Arbeitsstand anschaulich mitverfolgt werden kann.<\/p>\n<p>Die erste Aufgabe der VMS bestand darin, eine Fotowand aus den mitgebrachten Bildern gestalten. Der eigentliche Fokus liegt nun aber auf dem Kommentieren der Bilder, das auf dem Assoziieren beim Betrachten der Bilder der Anderen gr\u00fcndet. Hierf\u00fcr werden verschiedenfarbige Post-Its verteilt, wobei rote Post-Its negative Ausdr\u00fccke und Assoziationen und gr\u00fcne Post-Its positive Ausdr\u00fccke symbolisieren. Zus\u00e4tzlich gibt es gelbe Zettel, die entweder eine neutrale Haltung repr\u00e4sentieren oder dem Kommentieren der eigenen Bilder dienen. Damit soll sichergestellt werden, dass jedes Foto mindestens einmal kommentiert wird. Insgesamt gilt f\u00fcr alle Post-Its, dass pro Zettel ein Schlagwort hinsichtlich des sozialen und\/ oder emotionalen Ausdrucks gefunden werden soll, beispielsweise Begriffe wie: Zuneigung, Liebe, Angst, Zerrissenheit, St\u00e4rke, etc. F\u00fcr diese erste Aufgabe sind f\u00fcnf Minuten als kurzer Einstieg geplant. Anschlie\u00dfend wird der Ergebnisstand gesichert, indem die Fotos mit den meisten Kommentaren besprochen und Gegens\u00e4tze betrachtet werden. Dieser Einstieg bildet den Gestaltungsanlass f\u00fcr das anschlie\u00dfende grafische Arbeiten. Zudem werden die Fotos im weiteren Verlauf immer wieder thematisiert und bearbeitet.<\/p>\n<p><strong>\/\/ ANWENDUNG I<\/strong><\/p>\n<p>Die erste Anwendungsaufgabe bezieht sich auf die grafische Auseinandersetzung mit den Fotos. In Zweiergruppen w\u00e4hlen die Studierenden zu jedem Foto ein Schlagwort aus, welches in eine grafische Formsprache \u00fcbersetzt werden soll. Dies soll ungegenst\u00e4ndlich und abstrahiert erfolgen. Dabei kann ebenso das gegenteilige Schlagwort gefunden und umgesetzt werden. In einem gestalterischen Dialog fertigt jede*r Teilnehmer*in mindestens zwei grafische Bl\u00e4tter an. Die Studierenden f\u00fchren diese Aufgabe ohne zu sprechen durch, sodass eine Kommunikation nur \u00fcber die grafische Formsprache stattfindet.\u00a0Grafisches Werkzeug wie Tusche, Kohle, Fineliner und Bleistift stehen ihnen zur Verf\u00fcgung. Gearbeitet wird auf Transparentpapier.\u00a0Die Schwierigkeit in dieser Aufgabe liegt darin, dass spontan auf die Linienf\u00fchrung des*r Anderen reagiert werden muss. Die Studierenden lernen dabei, eigene grafische Vorstellungen gemeinsam mit ihren Kommilitonen*innen zeichnerisch zu kombinieren.\u00a0Nach dieser 40-min\u00fctigen Arbeitszeit folgt die n\u00e4chste Anwendungsaufgabe.<\/p>\n<p><strong>\/\/ Anwendung II<\/strong><\/p>\n<p>In der zweiten Anwendungsaufgabe sollen alle Studierenden jeweils zwei grafische Bl\u00e4tter ausw\u00e4hlen, die \u00fcberlagert eine spannende Wirkung erzeugen. Die Transparenz des Papiers erm\u00f6glicht es, dass sich die Gestaltungsmittel Linie und Punkt nun zu einer Struktur vereinen. \u00a0Anschlie\u00dfend werden Butterbrott\u00fcten verteilt. Jede*r Studierende sucht sich in den \u00fcberlagerten Bl\u00e4ttern einen Ausschnitt, dessen Komposition als besonders interessant empfunden wird. Dieser Ausschnitt wird in die T\u00fcte geschnitten, wobei Format, Gr\u00f6\u00dfe und Platzierung frei w\u00e4hlbar sind. Butterbrott\u00fcten werden zum Arbeitsmaterial, da sie einerseits g\u00fcnstig zu erwerben sind und sie andererseits auf unkomplizierte Weise mehrere Bl\u00e4tter in einer Art Mappe vereinen. Das Herausschneiden eines Ausschnitts rahmt zu dem die Arbeiten und pr\u00e4sentiert die Werke angemessen. Als Arbeitszeit sind zehn Minuten vorgesehen.<\/p>\n<p><strong>\/\/ Pr\u00e4sentation I<\/strong><\/p>\n<p>Vor unserer VMS haben wir den zus\u00e4tzlichen, kleineren Raum so vorbereitet, dass in die Ausstellungsphase ein reibungsloser \u00dcbergang erfolgt. Zuvor spannten wir einige F\u00e4den durch den Raum, welche eine netzartige Form ergeben. In dieses Netz werden die grafischen Bl\u00e4tter nun aufgehangen.\u00a0Die Besonderheit der Pr\u00e4sentation ist der komplett dunkle Raum. Als Lichtquellen dienen kleine Taschenlampen. Damit beleuchten wir die Arbeiten, wodurch eine atmosph\u00e4rische Stimmung erzeugt wird.\u00a0Durch den direkten Lichteinfall werden beide Schichten der \u00dcberlagerung besser sichtbar. Zus\u00e4tzlich fertigt jede*r Studierenden kleine Titelschilder an. Auf die Innenseite wird das Ausgangsschlagwort geschrieben. Dies erm\u00f6glicht ihnen eine freie Entscheidung, ob man das Ausgangschlagwort wissen m\u00f6chte oder ob man unbeeinflusst bleibt und eigene Assoziationen zul\u00e4sst. Es schlie\u00dft sich das erste kurze Auswertungsgespr\u00e4ch an. Thematisiert werden Aspekte wie die Wirkung der Gestaltungsmittel, die Wahl des Ausschnittes, die Qualit\u00e4t der Ergebnisse, die Betrachtung von erzeugten Strukturen, Feedback zu den bisherigen Aufgaben, sowie Vorschl\u00e4ge zur Weiterarbeit. Danach folgt eine Pause.<\/p>\n<p><strong>\/\/\/ Anwendung III<\/strong><\/p>\n<p>In der dritten Anwendungsphase thematisieren wir die Collage. Die mitgebrachten Fotos wurden in der Pause mittels eines Laserdruckers kopiert. Die Studierenden lernen in dieser Phase eine neue Technik kennen \u2013 die Transfertechnik. Dabei werden die kopierten Fotos zun\u00e4chst mit durchsichtigem Paketklebeband vorderseitig beklebt. Wichtig dabei ist das vollst\u00e4ndige Bekleben der farbigen Seite. Nun taucht man das Foto in klares Wasser und l\u00e4sst es f\u00fcr wenige Minuten darin liegen. Nachdem das Papier vollst\u00e4ndig nass ist, kann das Foto wieder entnommen werden. Wichtig ist nun, dass das Papier komplett mit dem Finger entfernt wird. Dabei rubbelt man leicht \u00fcber das Foto. Die Lasertinte bleibt bei dieser Technik am Klebeband haften, sodass ein Aufkleber entsteht. Die Studierenden wenden dieses Verfahren mit mehreren Fotografien an. Die zuvor angefertigten grafischen Bl\u00e4tter dienen nun zum collagieren des Aufklebers. Wahlweise k\u00f6nnen die Komposition der grafischen Bl\u00e4tter sowie der Bildausschnitt des Rahmens ver\u00e4ndert werden. Es war uns nur m\u00f6glich, die Fotografien in schwarz- wei\u00df zu kopieren, was jedoch beg\u00fcnstigt, dass Aufkleber und Grafik ausgeglichen kombiniert werden. Ziel ist, dass alle Studierenden eine Collage anfertigen. Alle daf\u00fcr ben\u00f6tigten Materialien stehen den Teilnehmer*innen zur Verf\u00fcgung. Eine knappe Anleitung der Transfertechnik erm\u00f6glicht den Studierenden eine zus\u00e4tzliche Orientierung an der Schrittfolge. Die neue Methode soll die Kommilitonen motivieren und zum erneuten Bearbeiten der grafischen Bl\u00e4tter anregen. Ziel ist es, an den grafischen Bl\u00e4ttern weiterzuarbeiten und dabei experimentell mit der Methode umzugehen. Die pers\u00f6nlichen Fotos werden in dieser Phase bewusst aufgegriffen, sodass eine Verbindung zum Anfang besteht. F\u00fcr diesen Arbeitsprozess stehen den Kommilitonen 40 Minuten zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong>\/\/ Pr\u00e4sentation II<\/strong><\/p>\n<p>Zum Schluss der VMS erfolgt wieder eine Pr\u00e4sentation der endg\u00fcltigen Arbeitsergebnisse. Die Studierenden sollen ein eigenes Ausstellungskonzept mit einer eigenen Ordnung entwickeln. Daf\u00fcr steht ihnen der kleine Raum mit dem bereits vorgespannten Netz zur Verf\u00fcgung, welches nat\u00fcrlich ver\u00e4ndert und erweitert werden darf.\u00a0Damit soll sich eine Verbindung zum Beginn der VMS herstellen, wo es um das Kommentieren hinsichtlich emotionaler Ausdr\u00fccke und sozialer Beziehungen ging. Das Ausstellen der Bilder in einem solchen Netz steht nun also symbolisch f\u00fcr die sich ergebenden zwischenmenschliche Beziehungen und schafft die Verbinndung zur Methode des Kartierens. In der durchgef\u00fchrten VMS ergibt sich eine \u00c4nderung f\u00fcr diesen Teil des urspr\u00fcnglichen Konzepts. Der Pr\u00e4sentationsort wird vom kleinen Raum aus ge\u00f6ffnet, sodass die Werke letztendlich an einer Fensterfront pr\u00e4sentiert werden.\u00a0Das sich anschlie\u00dfende Auswertungsgespr\u00e4ch bezieht sich auf Aspekte wie den Ausstellungsort, die ver\u00e4nderte Bildwirkung durch die Sticker, k\u00fcnstlerische Strategien, die Qualit\u00e4t der Ergebnisse, sowie das Kartieren und die Bildorientierung. Dieser Abschnitt umfasst 20 Minuten. Es folgt der Abschluss der VMS mit dem Feedback der Studierenden.<\/p>\n<p>3. Prozess und Ergebnisse<\/p>\n<p>Das Ergebnis der ersten Aufgabe ist, dass vielf\u00e4ltige Assoziationen gefunden werden, wenngleich nicht jedes Foto einen Kommentar erh\u00e4lt. Die Fotowand selbst ist eine Sammlung von Erinnerung unterschiedlicher Personen. Das Kommentieren dieser f\u00fchrt zu der Erkenntnis, dass sich die Einteilung in positiv und negativ als begrenzt und darum schwierig gestaltet. Diese erste Aufgabe l\u00e4sst deshalb offene Fragen und Unklarheit \u00fcber das Weiterarbeiten zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Mehr Klarheit wird in der ersten Anwendungsaufgabe gegeben. Als Ergebnis stehen am Ende zwei grafische Bl\u00e4tter pro Teilnehmer*in, die in einem grafischen Dialog entstanden. Im Prozess ergibt sich die Umsetzung einer neuen Methode, die unterschiedlich interpretiert und angewendet wird. F\u00fcr uns ergibt sich die Erkenntnis, dass die Gruppen eine sehr verschiedene Arbeitsweise ausf\u00fchren, was die Intensit\u00e4t des grafischen Dialogs betrifft. Dieser wird eher nebeneinander als miteinander gef\u00fchrt. Eine weitere Erkenntnis ist die Schwierigkeit der Passung zwischen den Schlagw\u00f6rtern und deren Umsetzung in eine grafische Form. Begriffe wie \u201ecool\u201c \u00f6.\u00e4. sind nur schwer grafisch fassbar.<\/p>\n<p>Das Ergebnis der n\u00e4chsten Aufgabe ist ein Ausschnitt in einer Butterbrott\u00fcte als Rahmen. Daraus l\u00e4sst sich erkennen, dass dieser den Blick des Betrachters lenkt und somit ein Schwerpunkt innerhalb der Arbeit gesetzt wird. Im Prozess werden zwei voneinander getrennte grafische Bl\u00e4tter aus Linien und Punkten erarbeitet. Die \u00dcberlagerung kombiniert sie jedoch zu einer Struktur, womit ein weiteres grafisches Mittel erzeugt wird. Eine gestalterische Erkenntnis bezieht sich auf das Papier des T\u00fctenmaterials, welches sich um den Ausschnitt wie ein leichter Schleier auf die grafischen Bl\u00e4tter legt und deren Sichtbarkeit sanft erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend werden die Arbeiten in einer ersten Ausstellung pr\u00e4sentiert. Der Raum ist weitestgehend dunkel, damit der Fokus auf den Werken liegt, die grafischen Strukturen bestm\u00f6glich herauskommen und somit das Potenzial des Transparentpapiers ausgesch\u00f6pft wird. Es ergeben sich Erkenntnisse zum Beleuchten der Ausstellung. Einerseits entsteht eine fl\u00fcchtige Wirkung, durch die sich stets \u00e4ndernde Bewegung des Lichts. Andererseits beeinflusst das die Pr\u00e4senz der einzelnen Werkteile, da nicht immer eine vollst\u00e4ndige Beleuchtung gegeben ist. So werden manche Teile von der Dunkelheit \u201egeschluckt\u201c, w\u00e4hrend die beleuchteten Teile im Fokus sind \u2013 besonders die durch die Ausschnitte extra hervorgehobenen Stellen. Die Dunkelheit veranlasst aber auch, dass kein sehr intensiver Blick auf die Qualit\u00e4t der Zeichnungen zustande kommt, auch wenn man sich dennoch individuell in eine Arbeit vertiefen kann. Vielmehr geht es um die atmosph\u00e4rische Wirkung und sinnliche Stimmung im Raum. Dies wird auch zum Diskussionspunkt: Wie beeinflusst ein Pr\u00e4sentationsform die Wirkung der Arbeiten? Da diese dunkle Ausstellungssituation eher inszeniert ist, w\u00e4re ein Vergleich zur Pr\u00e4sentation im White Cube interessant. Das f\u00fchrt zu der Frage, ob das Spiel mit Licht und Dunkelheit von den Zeichnungen ablenkt und diese \u00fcbertrumpft oder ob die erzeugte Stimmung einen Mehrwert f\u00fcr die Arbeiten bringt. Zur Weiterarbeit kommt der Vorschlag, dass man die Grafiken einmal von hinten und einmal von vorn beleuchtet fotografieren und vergleichen k\u00f6nnte. Zudem wird \u00fcber den Nutzen der Butterbrott\u00fcte diskutiert, da die Bl\u00e4tter fest \u00fcbereinanderliegen und zwar zu vertauschen, aber nicht zu verschieben sind. Es wird weiterhin angemerkt, dass die \u00dcberlagerung der grafischen Arbeiten ebenso eingescannt werden k\u00f6nnte, um die Transparenz aufzul\u00f6sen und ein einheitliches Bild zu schaffen.<\/p>\n<p>Das Ziel der n\u00e4chsten Arbeitsphase beinhaltet die Anfertigung einer Collage mithilfe der Transfermethode. Alle Studierenden fertigen mehrere Aufkleber von den Kopien an, welche anschlie\u00dfend mit den grafischen Bildern collagiert werden. Aus dieser Aufgabe ziehen viele Kommiliton*innen den Umgang mit einer neuen Methode \u2013 der Anfertigung von Aufklebern. Die meisten Studierenden sind sehr motiviert und angeregt, experimentell mit diesem Verfahren umzugehen. Um die Arbeitsatmosph\u00e4re nicht zu beenden, w\u00e4re ein gr\u00f6\u00dferes Zeitfenster gewinnbringend gewesen. Als Erkenntnis l\u00e4sst sich ziehen, dass das Potential der Technik nicht vollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft wird, da oft im urspr\u00fcnglichen Format der Kopie gearbeitet wird. Nur wenige brechen dieses auf, indem sie beispielsweise den Sticker verkleinerten. Mit mehr verf\u00fcgbarer Zeit, h\u00e4tten wahrscheinlich viele Kommilitonen diese gestalterischen M\u00f6glichkeiten auch erkannt.<\/p>\n<p>Das Ergebnis der zweiten Ausstellungsphase sollte die Pr\u00e4sentation der Arbeiten an der Fensterfront. Das durchsichtige Fensterglas schafft eine Verbindung zum transparenten Papier und verst\u00e4rkt dessen Wirkung. Gleichzeitig entsteht eine h\u00f6here Stabilit\u00e4t, da die T\u00fcte an einem festen Untergrund h\u00e4ngt und nicht freischwebt. Die Schichten des Transparentpapieres lassen eine engere \u00dcberlagerung entstehen, sodass die einzelnen Strukturen besser zur Wirkung kommen. Diskussionspunkte seitens der Studierenden sind einerseits die Dominanz des Stickers auf der meist zarten Grafik. Hierbei h\u00e4tte man die Arbeit wenden k\u00f6nnen, sodass der Sticker im Hintergrund bleibt. Andererseits wird angemerkt, inwiefern die Welt au\u00dferhalb des Fensters mit in die Arbeit einbezogen werden kann. Die Weiterarbeit k\u00f6nnte fotografisch erfolgen, sodass eine Graffiti-\u00e4hnliche Wirkung entsteht. Allgemeine Gestaltungsaspekte werden kritisch hinterfragt, inwieweit eine Konkurrenz zwischen Grafik und Foto besteht. Es wird diskutiert, wie ein Fokus gesetzt werden k\u00f6nnte. Mehr Grafik weniger Foto oder auch anders herum? Als Ergebnis entstehen viele schwarz-wei\u00df und Grauwerte. Es wird \u00fcber die Wirkung vom Gestaltungmittel TipEx diskutiert, da sich seine Farbigkeit unter Lichteinfall \u00e4ndert. Beim Betrachten der Werke kommt die Frage auf, ob noch ein Bezug zum Schlagwort zu erkennen ist. Best\u00e4rkt der Sticker das Schlagwort oder hat sich die Arbeit vom Schlagwort vollst\u00e4ndig abgel\u00f6st? Die Diskussion offenbart viele Ans\u00e4tze zum um- und weiterdenken.<\/p>\n<p>R\u00fcckblickend ergeben sich einige Erkenntnisse. Unsere gew\u00e4hlte Struktur war schl\u00fcssig und durch die Aufgabenbl\u00e4tter logisch veranschaulicht. Anfang und Ende der VMS bildeten einen Kreis, der sich schlie\u00dft. Die Fotografien wurden durchweg aufgegriffen und bildeten anregende Gestaltungsanl\u00e4sse. Es wurde angemerkt, dass sich der Blick zu den Fotografien \u00e4ndert. Durch Entfremdung entsteht eine Distanz, die durch das finale Zusammenf\u00fcgen wieder aufgel\u00f6st wird. Am Ende bildet sich ein stimmiges Bild. Besonders erkenntnisreich war der Materialmix von allt\u00e4glichen Materialien wie Fotos, Butterbrott\u00fcten und Transparentpapier. Daraus ergibt sich der Anspruch, auch aus gew\u00f6hnlichen Materialien ein gestalterisches Potential zu nutzen. Man sollte auf die gegebene Raumsituation achten und diese sinnstiftend in Vermittlungsprozessen einbeziehen. Die Inszenierung von Ergebnissen im Raum spielt eine gro\u00dfe Rolle f\u00fcr die Wirkung und die \u00c4sthetik.<\/p>\n<hr \/>\n<p>LITERATURVERZEICHNIS<\/p>\n<p><strong>Alfs<\/strong>, Alexander; <strong>B\u00f6hlich<\/strong>, Adolf (Hrsg.): Mit Feder, Stift und Pinsel. Eine Anleitung f\u00fcr grafisches Gestalten. 5. Auflage, Berlin: Volk und Wissen volkseigener Verlag 1988.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fctjen<\/strong>, J\u00f6rg: Christian Boltanski \u2013 Verlorenes festhalten wollen: Fotos, Gegenst\u00e4nde, Orte. In: Bering, Kunibert; Niehoff, Rolf (Hrsg.): Vom Bilde aus\u2026 Beitr\u00e4ge des Faches Kunst f\u00fcr andere F\u00e4cher. Oberhausen: Athena Verlag 2007, S. 57-71.<\/p>\n<p><strong>Heil<\/strong>, Christine: Kunstunterricht kartieren. Handlungsr\u00e4ume im Unterricht herstellen und erforschen. In: Heil, Christine (Hrsg.): Kartierende Auseinandersetzung mit aktueller Kunst. M\u00fcnchen: Schroedel Verlag 2007. Online-Publikation: URL: https:\/\/www.kunstlinks.de\/material\/peez\/2008-04-heil.pdf &#8211; Download vom 28.03.2018.<\/p>\n<p><strong>Klettenheimer<\/strong>, Ingrid (Hrsg.): ALS-Handbuch der Gestaltungstechniken. 172 mehrfarbige Beispiele aus der Grundschulpraxis. Frankfurt a.M.: ALS-Verlag GmbH 1984.<\/p>\n<p><strong>Merz<\/strong>, Marianne (Hrsg.): Grafische Techniken. Lernbereich Grafik. Band 3: Unterrichtshilfen f\u00fcr die Bildende Kunst in der Grundschule. Frankfurt a.M.: ALS-Verlag GmbH 1983.<\/p>\n<p><strong>Peez<\/strong>, Georg: Kunstp\u00e4dagogik jetzt. Eine aktuelle Bestandsaufnahme: Bild \u2013 Kunst \u2013 Subjekt. In: Bering, Kunibert; Niehoff, Rolf (Hrsg.): Bilder \u2013 Eine Herausforderung f\u00fcr die Bildung. Oberhausen: Athena Verlag 2005, S. 75-89. Online-Publikation: URL: http:\/\/www.georgpeez.de\/texte\/jetzt.htm &#8211; Download vom 28.03.2018.<\/p>\n<p><strong>Waldmann<\/strong>, Diane: Collage und Objektkkunst vom Kubismus bis heute. K\u00f6ln: DuMont Buchverlag 1993, S. 8.<\/p>\n<p><strong>Wick<\/strong>, Kurt; <strong>Wick<\/strong>, Rainer (Hrsg.): Form und Farbe. Lehr- und Arbeitsbuch f\u00fcr angewandtes Gestalten. 5. Auflage, Bonn: Ferd. D\u00fcmmlers Verlag 1987.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EINE VERMITTLUNGSSITUATION VON NATHALIE J\u00c4NISCH UND JOHANNA ARNDT Verortung \u201eJede Form \u00e4sthetischer Erfahrungsarbeit [\u2026] [ist] biografisch verankert, es [gibt] keine ernstzunehmende \u00e4sthetische Praxis ohne biografische Anteile.\u201c (Blohm 2002, zit. in.: Peez 2005). Diesem Grundsatz folgend, bezieht sich unsere VMS auf Fragmente von Biografien in Verbindung mit eigener k\u00fcnstlerischen Praxis. Ausgehend von Portr\u00e4tfotografien mit pers\u00f6nlichem Bezug &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/2018\/05\/26\/naehe-schafft-distanz-schafft-naehe-graphi-c-ollage-lights\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">N\u00c4HE SCHAFFT \/DISTANZ\/ SCHAFFT N\u00c4HE<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":170,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[86,16,85,84,83,87],"class_list":["post-333","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-von-der-praxis-in-die-praxis-sose-2017","tag-aufkleber","tag-collage","tag-grafik","tag-licht","tag-transparenz","tag-vms"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/333","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/users\/170"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=333"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/333\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":511,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/333\/revisions\/511"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=333"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=333"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/kunstdidaktik-tud\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=333"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}