{"id":536,"date":"2011-06-30T09:41:10","date_gmt":"2011-06-30T08:41:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/?p=536"},"modified":"2011-06-30T10:06:03","modified_gmt":"2011-06-30T09:06:03","slug":"personliche-lernumgebungen-an-hochschulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/2011\/06\/30\/personliche-lernumgebungen-an-hochschulen\/","title":{"rendered":"Pers\u00f6nliche Lernumgebungen an Hochschulen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Einen interessanten Beitrag zu <a href=\"http:\/\/ibuchem.wordpress.com\/2011\/06\/09\/personal-learning-environments-and-media-pedagogy\/\">Pers\u00f6nlichen Lernumgebungen (PLE) aus medienp\u00e4dagogischer Perspektive<\/a> hat <a href=\"http:\/\/ibuchem.wordpress.com\/\">Ilona Buchem<\/a> von der Beuth Hochschule Berlin in ihrem Blog ver\u00f6ffentlicht: W\u00e4hrend sich PLEs ganz klar von geschlossenen, lehr(er)zentrierten und zentralen Learningmanagementsystemen abgrenzen lassen, ist eine eindeutige Definition aufgrund der Offenheit des Konzeptes schwierig. Anbieten w\u00fcrde sich darum eine linguistisch-konstruktivistische Perspektive,\u00a0 in Anlehnung an <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lakoff\">George Lakoff<\/a>. Ob als \u201eBricolage\u201c zur \u201eReorganisation von Elementen zu neuen Strukturen\u201c oder als \u201egestalterische Flickarbeit\u201c, eine PLE konstruiere sich je nach metaphorischem Konzept ihres Nutzers bzw. des Lernenden, anders. Trotzdem lie\u00dfen sich bestehende PLEs nach verschiedenen Kriterien kategorisieren: nach Art der technischen Umsetzung (aggregiert oder integriert), der Nutzungsdauer (lebenslang oder anlassbezogen) oder nach dem Eigent\u00fcmer der PLE (privat oder institutionell).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein Good Practice-Beispiel f\u00fcr den Einsatz von PLEs zur Unterst\u00fctzung informellen Lernens an Hochschulen, ist die <a href=\"http:\/\/www.mypaed.tu-darmstadt.de\/community_extern\">Pers\u00f6nliche Studienumgebung MyPaed<\/a> am Institut f\u00fcr Allgemeine und Berufsp\u00e4dagogik der TU Darmstadt. Studierende k\u00f6nnen in ihre pers\u00f6nliche Startseite bei MyPaed alle wichtigen Informationen und Online-Angebote des Instituts als RSS-Feeds einbinden. Community-Funktionen (z.B. Versenden von Kurznachrichten, Microblogging) sollen das kollaborative Lernen der Studierenden unterst\u00fctzen und im <a href=\"http:\/\/www.mypaed.tu-darmstadt.de\/wiki\/start\">MyPaed-Wiki<\/a> werden verschiedene Social Software-Tools vorgestellt und Anwendungsszenarien vorgeschlagen. Mit Blick auf die Nutzungsdauer ist MyPaed &#8222;anlassbezogen&#8220; f\u00fcr das P\u00e4dagogikstudium an der TU Darmstadt konzipiert. Es erm\u00f6glicht den Aufbau einer Community of Practice der Studierenden am Institut, was vor allem in der Studieneingangsphase von Bedeutung ist und hilft ihnen, sich bei der Erreichung des gemeinsamen Zieles, das Studium erfolgreich zu beenden, gegenseitig zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dar\u00fcber hinaus handelt es sich bei MyPaed um eine i(nstitutionelle)PLE, die an das Institut f\u00fcr Allgemeine und Berufsp\u00e4dagogik\u00a0 angebunden ist. Ebenfalls institutionell angebunden ist der <a href=\"http:\/\/campus.ua.sapo.pt\/\">SAPO Campus<\/a>. Auf einer an der Universidade Aivero (Portugal) bereitgestellten  Plattform k\u00f6nnen sich Studierende ihre pers\u00f6nliche Lernumgebung aus  universit\u00e4ts-eigenen (z.B. Blog, Instant-Messenger) und au\u00dferuniversit\u00e4ren Web 2.0-Tools (z.B. Twitter, Youtube)  zusammenstellen. Die Plattform ist in beschr\u00e4nktem Ma\u00dfe auch Nicht-Universit\u00e4tsangeh\u00f6rigen zug\u00e4nglich. Damit handelt es sich bei SAPO Campus um eine Plattform, die grunds\u00e4tzlich allen Studierenden der Universit\u00e4t offen steht, eine Art personalisiertes Studierendenportal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<p style=\"text-align: justify\">Die Studierenden selbst, das haben die Fokusgruppeninterviews gezeigt, stehen PLEs grunds\u00e4tzlich aufgeschlossen gegen\u00fcber. Sie erhoffen sich hiervon mehr und kontinuierliche Information durch die Hochschulen. Die Bereitsstellung und Entwicklung einer hochschuleigenen PLE wird jedoch eher kritisch gesehen, insbedondere wird bef\u00fcrchtet, dass diese nach Beendigung des Studiums nicht mehr genutzt werden k\u00f6nnten und pers\u00f6nliche Inhalte verloren gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wollen Hochschulen das informelle Lernen der Studierenden mit PLEs unterst\u00fctzen ist eine direkte Anbindung an die Hochschule im Sinne einer iPLE oder eines personalisierten Studierendenportals nicht zwingend erforderlich. So k\u00f6nnen etwa Schnittstellen zu individuell w\u00e4hlbaren Tools angeboten oder\u00a0 vorkonfigurierte PLEs zum Studiumsbeginn zur Verf\u00fcgung zu gestellt werden, z.B. bei Netvibes\u00a0 oder Mahara, die dann von den Studierenden individuell ver\u00e4ndert und erweitert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><em>Weitere Informationen<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><em>Pr\u00e4sentation von Ilona Buchem zum Thema PLEs aus medienp\u00e4dagogischer Perspektive (Vortrag mit Sebastian Fiedler im Rahmen der offenen Multimediawerkstatt an der Goethe-Universit\u00e4t in Frankfurt Anfang Juni) [bei <a href=\"http:\/\/www.slideshare.net\/ibuchem\/i-buchem-ple060611full\">Slideshare<\/a>]<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><em>Zu den vorgestellten Good Practice-Beispielen: <a href=\"http:\/\/www.mypaed.tu-darmstadt.de\/community_extern\">MyPaed<\/a>,<a href=\"http:\/\/campus.ua.sapo.pt\/\"> SAPO-Campus<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen interessanten Beitrag zu Pers\u00f6nlichen Lernumgebungen (PLE) aus medienp\u00e4dagogischer Perspektive hat Ilona Buchem von der Beuth Hochschule Berlin in ihrem Blog ver\u00f6ffentlicht: W\u00e4hrend sich PLEs ganz klar von geschlossenen, lehr(er)zentrierten und zentralen Learningmanagementsystemen abgrenzen lassen, ist eine eindeutige Definition aufgrund der Offenheit des Konzeptes schwierig. Anbieten w\u00fcrde sich darum eine linguistisch-konstruktivistische Perspektive,\u00a0 in Anlehnung an [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":96,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[365],"tags":[392,330,391,348],"class_list":["post-536","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-praxisbeispiel","tag-hochschulen","tag-informelles-lernen","tag-ple","tag-studierende"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/wp-json\/wp\/v2\/users\/96"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=536"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":563,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/536\/revisions\/563"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}