{"id":681,"date":"2011-08-08T08:08:15","date_gmt":"2011-08-08T07:08:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/?p=681"},"modified":"2011-08-08T08:49:31","modified_gmt":"2011-08-08T07:49:31","slug":"google-plus-google-ein-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/learnercommunities\/2011\/08\/08\/google-plus-google-ein-review\/","title":{"rendered":"Google plus (Google+) &#8211; ein Review"},"content":{"rendered":"<p>Seit etwa einem Monat hat Google nun sein Social Network <a href=\"http:\/\/www.google.com\/intl\/de\/+\/learnmore\/\">Google+<\/a> in den Testbetrieb genommen. Im Web ist dazu schon einiges geschrieben und geblogt worden,\u00a0 so dass an dieser Stelle ein kurzer Review und \u00dcberlegungen zum Potential von Google+ zur Unterst\u00fctzung informellen Lernens erfolgen sollen.<\/p>\n<p>Dass Social Networks informelles Lernen und vor allem den Aufbau von  Communities of Practice unterst\u00fctzen ist kein Geheimnis. Die Einrichtung von Gruppen bei bei StudiVZ oder Facebook kann die Zusammenarbeit in Referats- und Lerngruppen erleichtern. Studiengangsspezifische Informationen k\u00f6nnen in Gruppen einzelner Studieng\u00e4nge ausgetauscht werden.<\/p>\n<p>Was bietet Google+ nun mehr? &#8211; dazu folgender Film <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hC_M6PzXS9g&amp;feature=player_embedded\">What is Google+ and do I need it?<\/a> &#8211; der in K\u00fcrze und auf am\u00fcsante Art und Weise den Unterschied zwischen Facebook und Google+ erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Die Idee der Circles erscheint zun\u00e4chst tats\u00e4chlich von Vorteil auch im Hochschulkontext: Studierende k\u00f6nnen in einem Netzwerk auf Kontakte aus dem privaten Bereich, dem Studium (von Komillitonen bis zu Dozenten) usw. zugreifen, Informationen aber kontextspezifisch verteilen. Dabei k\u00f6nnen einige Kontakte in mehreren Circles vorhanden sein, etwa die Komillitonen aus der Referatsgruppe mit denen man sich auch in seiner Freizeit trifft. Der Vorteil gegen\u00fcber Facebook ist dabei, eine bessere Kontrolle dar\u00fcber, wer welche  Kommentare, Posts, Fotos, Videos usw. zu sehen und zu lesen  bekommt.<\/p>\n<p>Die Gefahr in der Circle-Struktur besteht nun darin, Circles zu eng zu fassen und unbewusst Kontakte von Informationen auszuschlie\u00dfen, die vielleicht auch f\u00fcr diese interessant sein k\u00f6nnten. Bei aller Euphorie (siehe Blogposts von <a href=\"http:\/\/www.jlittau.net\/?p=1621\">Jeremy Littau<\/a> und <a href=\"http:\/\/theinnovativeeducator.blogspot.com\/2011\/07\/what-does-google-mean-for-education.html?spref=tw\">The Innovative Educator<\/a>) warnt etwa <a href=\"http:\/\/www.hackeducation.com\/2011\/07\/15\/google-plus-and-the-future-of-sharing-educational-resources\/\">Audrey Waters<\/a> vor dem m\u00f6glichen entstehen neuer &#8222;Online Ivory Towers&#8220;. Auch Stephen Downes (<a href=\"http:\/\/halfanhour.blogspot.com\/2011\/07\/how-to-fix-google-circles.html\">How to fix Google+ and Circles<\/a>) sieht das Problem, allerdings aus einer anderen Perspektive: &#8222;In other words, there&#8217;s no way for me to present different  facets of   myself to the wider world, and no way for the wider world to  select  from  those facets&#8220;.<\/p>\n<p>Um die Potentiale von  Google+also wirklich nutzen zu k\u00f6nnen sind Medienkompetenzen notwendig\u00a0 (Beat D\u00f6beli <a href=\"http:\/\/wiki.doebe.li\/Beat\/GooglePlusUndDieBildung\">Bedeutung von Google+ f\u00fcr die Bildung<\/a>). Dazu geh\u00f6rt auch zu verstehen was SOCIAL Software  eigentlich hei\u00dft und welche Vorteile ihr offener Charakter zur  Unterst\u00fctzung informellen Lernens hat, denn das ist \u00fcberhaupt die Voraussetzung um die Potentiale von Social Software &#8211; egal ob Google+ oder anderer &#8211; aussch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ob Google+ tats\u00e4chlich  Facebook als Social Network abl\u00f6st, wird sich herausstellen. Die Frage inwieweit die Nutzung einer einzigen Social Network-Plattform unter dem Google-Dach sinnvoll ist, wird wohl in der n\u00e4chsten Zeit noch ausgiebig diskutiert werden. Die Vielfalt an\u00a0 Social Software-Anwendungen von unterschiedlichen Anbietern erm\u00f6glicht jedenfalls eine Auswahl der passenden Anwendung durch den Nutzer &#8211; und nicht umgekehrt, die Anpassung des Nutzungsverhaltens an die vorhandene Technologie. Oder um es kurz mit Stephen Downes zu sagen: &#8222;I&#8217;m distributed and I <em>like<\/em> being distributed&#8220;.<\/p>\n<p><em>PS: M\u00f6gliche Szenarien zum Einsatz von Google + zur Unterst\u00fctzung formellen und informellen Lernens werden <a href=\"https:\/\/docs.google.com\/present\/edit?id=0AclS3lrlFkCIZGhuMnZjdjVfODk5aGhjZnJnZGc&amp;hl=en_GB&amp;pli=1\">hier <\/a>bei Google-Docs zusammengetragen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit etwa einem Monat hat Google nun sein Social Network Google+ in den Testbetrieb genommen. Im Web ist dazu schon einiges geschrieben und geblogt worden,\u00a0 so dass an dieser Stelle ein kurzer Review und \u00dcberlegungen zum Potential von Google+ zur Unterst\u00fctzung informellen Lernens erfolgen sollen. 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