{"id":316,"date":"2009-12-09T09:41:26","date_gmt":"2009-12-09T07:41:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tu-dresden.de\/lernen-durch-design\/?p=316"},"modified":"2009-12-09T09:41:26","modified_gmt":"2009-12-09T07:41:26","slug":"designsession-1-aufschreibenmitschreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/lernen-durch-design\/2009\/12\/09\/designsession-1-aufschreibenmitschreiben\/","title":{"rendered":"Designsession 1: Aufschreiben\/Mitschreiben"},"content":{"rendered":"<h2><em>\u201cDesign unter Zeitdruck\u201d<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Datum: 25.11.2009<\/li>\n<li>Ethnograf: Alexander G\u00f6tze<\/li>\n<\/ul>\n<h2>1. Was ist die Situation? (Was ist das Problem?)<\/h2>\n<p>Eine Diskussion\u00a0zur ersten\u00a0Fragestellung, die in\u00a0f\u00fcnf Minuten bearbeitet werden sollte,\u00a0kam zwischen den\u00a0vier Seminarteilnehmern nur sehr langsam zustande. Unter Mithilfe von Herrn Raff erfolgte eine Hinleitung zum Thema. Beispielhaft\u00a0wurde der Vergleich zwischen sprechen und schreiben herangezogen.<\/p>\n<p>Anhand dessen wurden verschiedene Probleme lokalisiert.<\/p>\n<ul>\n<li>Hierzu z\u00e4hlt die verringerte M\u00f6glichkeit alle gesprochenen Informationen (zwei W\u00f6rter pro Sekunde)\u00a0zu notieren (ein Wort in\u00a0vier Sekunden). Es wurde geschlussfolgert, dass sich daraus\u00a0die unterschiedlichen Mitschriften ergeben.<\/li>\n<li>Gleichzeitig wurde erw\u00e4hnt, dass die Schreiblust auch eine gro\u00dfe Rolle spielt.<\/li>\n<li>Durch den Einsatz von Folien wird laut der Seminarteilnehmer das Mitschreiben erleichtert.<\/li>\n<li>Jedoch ist auch abh\u00e4ngig vom Dozenten, ob sich eine Struktur bei den Mitschriften entwickeln kann. Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich sagen, dass kaum eine Diskussion entstand und ca.\u00a0f\u00fcnf Minuten mehr f\u00fcr das Brainstorming zur Aufgabenstellung ben\u00f6tigt wurde.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>2. Was w\u00e4re eine pr\u00e4ferierte Situation?<\/h2>\n<p>Auf die Frage wurden von den Seminarteilnehmern mehrere Punkte genannt:<\/p>\n<ul>\n<li>Sprechpausen und Hinweis auf wichtige Punkte durch den Dozenten<\/li>\n<li>Gute Mitschrift ist sofort lernbar und erleichtert die Recherche<\/li>\n<\/ul>\n<h2>3. Was machen wir, wenn wir mitschreiben?<\/h2>\n<p>In der mit 10 Minuten geplanten Arbeitsphase fand eine Ideensammlung auf Post-Its hinsichtlich der Handlungen, die w\u00e4hrend des mitschreibens ausgef\u00fchrt werden.\u00a0Diese lassen sich\u00a0klassifizieren.<\/p>\n<ul>\n<li>In einer\u00a0ersten Stufe findet sehen, lesen, zuh\u00f6ren statt.\u00a0Darauf folgt das\u00a0denken, verstehen, nicht wissen was wichtig ist und\u00a0vollst\u00e4ndig sein.<\/li>\n<li>In einem weiteren Schritt wird transformiert, reduziert, selektiert, bewertet, gek\u00fcrzt, ausgelassen und gemerkt.<\/li>\n<li>Falls der Mitschreiber es nicht geschafft hat, wurde noch die M\u00f6glichkeit des kopierens durch Technik wie Scanner oder Kopierer bzw. durch abschreiben\u00a0angewendet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Arbeitsphase wurde um 7 Minuten \u00fcberzogen.<\/p>\n<h2>4. Welche Hilfsmittel k\u00f6nnen wir nutzen?<\/h2>\n<ul>\n<li>Als physische Hilfsmittel wurde Papier, Stift, Textmarker, Lineal, Radierer, B\u00fcroklemme, Ordner, Laptop, Word identifiziert.<\/li>\n<li>Weiterhin spielen die Punkte Struktur, Raster, Rand auf dem Notizzettel eine gro\u00dfe Bedeutung.<\/li>\n<li>Durch die Verwendung von Satzzeichen, Abk\u00fcrzungen, Hervorhebungen, Symbole, Pfeile und Markierungen l\u00e4sst sich ebenfalls das Aufschreiben vereinfachen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die f\u00fcr die Phase veranschlagten 10\u00a0Minuten\u00a0wurden eingehalten.<\/p>\n<h2>5. Ideensammlung<\/h2>\n<p>Als Ziel\u00a0der Aufgabenstellung sollten aus den vorher\u00a0identifizierten Handlungen und Hilfsmitteln\u00a0L\u00f6sungen entwickelt werden, die das mitschreiben effektiver machen. Dabei wurden folgende Ans\u00e4tze ermittelt:<\/p>\n<ul>\n<li>Reduzierung der Satzzeichen (z.B. weglassen von i-Punkten)<\/li>\n<li>kleiner schreiben<\/li>\n<li>schneller schreiben<\/li>\n<li>ausschlie\u00dflich klein schreiben<\/li>\n<li>Entwicklung und Verwendung von (eigenen)\u00a0Abk\u00fcrzungen<\/li>\n<li>Einsatz von Symbolen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Schlie\u00dflich wurde auch der Einsatz einer eigenen Sprache eingebracht. Bei all diesen Punkten wurde aber angemerkt, dass die Weiterverwendung durch andere Benutzer erschwert wird, da der entstandene Text meist nicht mehr durch Dritte lesbar ist.<\/p>\n<p>Auch in diesem Falle wurden mit 25 Minuten Bearbeitungszeit mehr Zeit (15 Minuten geplant)\u00a0als veranschlagt ben\u00f6tigt.<\/p>\n<h2><strong>6. <\/strong><strong>Prototyp<\/strong><\/h2>\n<p>In der Prototypphase wurden 3 Prototypen aus den gesammelten Ideen aus den vorherigen Phasen entwickelt.<\/p>\n<p>Hierbei kam es zu regen Diskussionen und es wurde deutlich, dass jeder seine eigene Art hat Mitschriften zu erstellen und daher gewisse Methoden nicht einsetzt. Die Prototypen und auch weitere Bilder zu den anderen Phasen sind im Blogbeitrag von Angela zum Thema Designsession 1: Aufschreiben\/Mitschreiben zu finden.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend\u00a0l\u00e4sst sich sagen, dass die Zeitvorgaben zur Bearbeitung der Punkte nicht eingehalten wurde und somit Frage 7 zum Thema\u00a0Testszenario nicht bearbeitet werden konnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cDesign unter Zeitdruck\u201d Datum: 25.11.2009 Ethnograf: Alexander G\u00f6tze 1. Was ist die Situation? (Was ist das Problem?) Eine Diskussion\u00a0zur ersten\u00a0Fragestellung, die in\u00a0f\u00fcnf Minuten bearbeitet werden sollte,\u00a0kam zwischen den\u00a0vier Seminarteilnehmern nur sehr langsam zustande. Unter Mithilfe von Herrn Raff erfolgte eine Hinleitung zum Thema. Beispielhaft\u00a0wurde der Vergleich zwischen sprechen und schreiben herangezogen. 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