{"id":414,"date":"2010-01-13T14:16:27","date_gmt":"2010-01-13T12:16:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tu-dresden.de\/lernen-durch-design\/?p=414"},"modified":"2010-01-13T14:16:27","modified_gmt":"2010-01-13T12:16:27","slug":"designsession-4-personliches-informationsmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/lernen-durch-design\/2010\/01\/13\/designsession-4-personliches-informationsmanagement\/","title":{"rendered":"Designsession 4: Pers\u00f6nliches Informationsmanagement"},"content":{"rendered":"<p>Datum: 13.01.2010<\/p>\n<p>Designreporterin: Yvonne Bunk<\/p>\n<p>Teilnehmer: Hr. Raff, Hr. G\u00f6tze + 3 Studentinnen<\/p>\n<p>Beginn: 9.30 Uhr<\/p>\n<p><strong>&#8222;Pers\u00f6nliches Informationsmanagement&#8220; bzw. &#8222;Pers\u00f6nliche Wissensorte&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Als erstes fragte uns Hr. Raff, welches unsere &#8222;Chaos-Orte&#8220; und welches unsere &#8222;geordneten Orte&#8220; w\u00e4ren. Als Chaos-Orte wurden z.B. die Fotos auf dem PC und (zeitweise) der Schreibtisch identifiziert,\u00a0wohingegen z.B. das Unizeugs (sei es in Ordnern im Regal oder auf dem PC) oder auch die Doktorarbeit von Hrn. Raff geordnet sind.<br \/>\nMan kann noch die pers\u00f6nlichen Archive (zu Hause, PC, &#8230;) und die \u00f6ffentlichen Archive (Bibliothek, &#8230;) unterscheiden, die auch unterschiedliche Ordnungen haben.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nliche Wissensorte entstehen in einem ersten Schritt durch FINDEN und in einem zweiten durch AUFBEWAHREN. Danach sind vor allem die &#8222;META-AKTIVIT\u00c4TEN&#8220; von Bedeutung: Wie organisiere ich das? Wie gewinne ich einen \u00dcberblick? Wie bewerte ich das? &#8230;<br \/>\nHr. Raff: &#8222;Das pers\u00f6nliche Archiv ist nicht nur Ablage, sondern baut auf eine gr\u00f6\u00dfere Idee auf.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Welches Material benutzen wir?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Emails<\/li>\n<li>Dateien<\/li>\n<li>LMS (Opal, LSK, &#8230;)<\/li>\n<li>Ordner<\/li>\n<li>&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Studenten nutzen <em>zwei<\/em> Wege des Informationsmanagements:<\/p>\n<ol>\n<li>&#8222;Aufgabenmanagement&#8220; (Uni)<\/li>\n<li>allgemein &#8222;Ordnung schaffen&#8220; (&#8211;&gt; &#8222;Verwaltung&#8220;; als besondere Form der Lernarbeit)<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>zu 1.:<\/strong><br \/>\nDas Aufgabenmanagement ist bei Studenten vor allem Deadline-orientiert.<br \/>\nHierzu diskutierten wir die Frage, ob das schlecht sei oder nicht?!<br \/>\nZum einen ist es wohl nicht schlecht, da der Druck, der mit einer Deadline entsteht, hilfreich ist. Zum anderen ist es wohl doch schlecht, da man sich zus\u00e4tzlichem Stress aussetzt, meist Zeitmangel hat und damit auch keine M\u00f6glichkeit zur Korrektur hat.\u00a0Hinzu kommt, dass man\u00a0mitunter gar nicht anders kann, da es einfach zu viel ist.<\/p>\n<p>Es gibt 2 Strategien, um das Aufgabenmanagementproblem zu l\u00f6sen:<\/p>\n<p>I.\u00a0 sich einer Aufgabe aussetzen:<\/p>\n<ul>\n<li>noch zu erledigende Aufgaben auf dem Desktop speichern, schon erledigtes in Ordner verschieben<\/li>\n<li>Terminplaner<\/li>\n<li>Bildschirmschoner, der die anstehenden Aufgaben visualisiert<\/li>\n<li>Notizen an einen Ort legen, wo man h\u00e4ufig vorbei muss (z.B. Schl\u00fcsselbrett)<\/li>\n<li>Pinnwand<\/li>\n<li>Kalender<\/li>\n<li>auf dem Desktop einen Wochenplan erstellen, wo die Dateien verlinkt sind, die an einem bestimmten Tag zu erledigen sind (&#8211;&gt; Nachteil: PC m\u00fcsste immer dabei sein!)<br \/>\n<strong>(Im Ordner Lernmaterialien im <a href=\"https:\/\/bildungsportal.sachsen.de\/opal\/auth\/repo\/go?rid=978452486\">OPAL Kurs Lernen durch Design<\/a> finden Sie das Desktop-Hintergrundbild &#8222;DieWoche.jpg&#8220; zum ausprobieren)<\/strong><\/li>\n<li>in der Favoritenliste des Internetbrowsers Portale speichern und diese am Wochenende nach Neuigkeiten durchgehen<\/li>\n<\/ul>\n<p>II. To-do-List:<\/p>\n<ul>\n<li>in dem Moment, wo man aufschreibt, erinnert man sich bereits an alle Aufgaben<\/li>\n<li>muss immer wieder bewertet werden<\/li>\n<li>schafft einen Gesamt\u00fcberblick \u00fcber die zu erledigenden Aufgaben<\/li>\n<li>Aufgaben sind strukturiert<\/li>\n<li>Motivation, wenn etwas abgehakt werden kann<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeiten: Online-to-do-List (&#8211;&gt; entfachte Diskussion \u00fcber Passwortsicherheit); auf PC schreiben, ausdrucken, erg\u00e4nzen, &#8230;; Abhakverfahren auch bei Dokumenten m\u00f6glich<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>zu 2.:<br \/>\n<\/strong>Wie k\u00f6nnte man &#8222;Ordnung schaffen&#8220; in das Leben integrieren? Wo ordne ich was zu? Da Informationen aus verschiedenen Quellen kommen, ist ein System notwendig, um Wissen zu ordnen. Meist gibt es ein System, aber es ist nicht im Fluss. Zudem verhindern Ordnungsstrukturen nach Seminarthemen f\u00e4cher\u00fcbergreifendes Lernen. Allerdings kamen wir zu dem Schluss, dass uns f\u00e4cher- und sinn\u00fcbergreifende Verbindungen nur verwirren und das &#8222;totale Chaos&#8220; ausbrechen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Schlusswort von Hr. Raff:<br \/>\nDas pers\u00f6nliche Informationsmanagement ist sehr komplex. FINDEN und AUFBEWAHREN sind noch relativ einfach, aber die &#8222;META-AKTIVIT\u00c4TEN&#8220; fordern ein festes System, bei dem <strong>Stabilit\u00e4t &amp; Routine<\/strong> sehr wichtig sind.<\/p>\n<p>Ende: 10.40 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datum: 13.01.2010 Designreporterin: Yvonne Bunk Teilnehmer: Hr. Raff, Hr. G\u00f6tze + 3 Studentinnen Beginn: 9.30 Uhr &#8222;Pers\u00f6nliches Informationsmanagement&#8220; bzw. &#8222;Pers\u00f6nliche Wissensorte&#8220; Als erstes fragte uns Hr. Raff, welches unsere &#8222;Chaos-Orte&#8220; und welches unsere &#8222;geordneten Orte&#8220; w\u00e4ren. 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