{"id":233,"date":"2019-04-10T14:03:30","date_gmt":"2019-04-10T12:03:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tu-dresden.de\/peerup\/?p=233"},"modified":"2019-04-17T08:33:58","modified_gmt":"2019-04-17T06:33:58","slug":"maerz-2019-neuste-forschungsergebnisse-im-journal-applied-economics-veroeffentlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tu-dresden.de\/peerup\/2019\/04\/10\/maerz-2019-neuste-forschungsergebnisse-im-journal-applied-economics-veroeffentlicht\/","title":{"rendered":"April 2019: Neuste Forschungsergebnisse im Journal \u201eApplied Economics\u201c ver\u00f6ffentlicht"},"content":{"rendered":"<p>Trotz verst\u00e4rkter Ma\u00dfnahmen zur Erh\u00f6hung der Komptabilit\u00e4t der europ\u00e4ischen Hochschulen offenbaren j\u00fcngste Ergebnisse im Bereich der Effizienzforschung fortw\u00e4hrende Unterschiede zwischen den Hochschulsektoren Europas.<\/p>\n<p>Diese Unterschiede haben Sabine Gralka und Tommaso Agasisti in ihrem im Journal \u201eApplied Economics\u201c erschienenen Artikel \u201e<a href=\"http:\/\/Trotz verst\u00e4rkter Ma\u00dfnahmen zur Erh\u00f6hung der Komptabilit\u00e4t der europ\u00e4ischen Hochschulen offenbaren j\u00fcngste Ergebnisse im Bereich der Effizienzforschung fortw\u00e4hrende Unterschiede zwischen den Hochschulsektoren Europas. Diese Unterschiede haben Sabine Gralka und Tommaso Agasisti in ihrem im Journal \u201eApplied Economics\u201c erschienenen Artikel \u201eThe Transient and Persistent Efficiency of Italian and German Universities: A Stochastic Frontier Analysis\u201d genauer analysiert. Im Rahmen der Effizienzanalyse, wurde der Effizienzterm in zwei Komponenten aufgeteilt. Dabei wird zwischen langfristiger und kurzfristiger Effizienz unterschieden und f\u00fcr nicht-beobachtbare, institutionenspezifische Heterogenit\u00e4t kontrolliert. W\u00e4hrend der erste Teil des Terms R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Effizienz einer spezifischen Hochschule in einem bestimmten Land zul\u00e4sst, repr\u00e4sentiert der zweite Teil den Einfluss des nationalen Bildungssystems. Auf diese Weise kann evaluiert werden, ob die Effizienzunterschiede zwischen verschiedenen L\u00e4ndern auf Unterschiede zwischen den einzelnen Hochschulen oder auf die verschiedenen Bildungssystemen, in die sie eingebettet sind, zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Diese nuancierte Analyse erlaubt zielgenauere Empfehlungen an politische Entscheidungstr\u00e4ger und stellt eine fundamentale Erweiterung der bestehenden Literatur dar. Die Autoren betrachten deutsche und italienische Hochschulen im Zeitraum von 2001 bis 2011. Die Analyse zeigt, dass der italienische Hochschulsektor einen Effizienzvorsprung aufweist. Die Effizienzunterschiede sind dabei ma\u00dfgeblich auf strukturelle Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren. Im Anbetracht dieser persistenten, l\u00e4nderspezifischen Ineffizienz, empfehlen die Autoren, den institutionellen Rahmen der entsprechenden Hochschulen st\u00e4rker in den Fokus etwaiger Analysen zu r\u00fccken. Der Artikel sowie das vorausgegangene Working Paper sind unter den untenstehenden Links verf\u00fcgbar. Artikel: https:\/\/doi.org\/10.1080\/00036846.2019.1606409 Working Paper: https:\/\/ideas.repec.org\/p\/zbw\/tudcep\/1417.html\">The Transient and Persistent Efficiency of Italian and German Universities: A Stochastic Frontier Analysis<\/a>\u201d genauer analysiert. Im Rahmen der Effizienzanalyse, wurde der Effizienzterm in zwei Komponenten aufgeteilt. Dabei wird zwischen langfristiger und kurzfristiger Effizienz unterschieden und f\u00fcr nicht-beobachtbare, institutionenspezifische Heterogenit\u00e4t kontrolliert. W\u00e4hrend der erste Teil des Terms R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Effizienz einer spezifischen Hochschule in einem bestimmten Land zul\u00e4sst, repr\u00e4sentiert der zweite Teil den Einfluss des nationalen Bildungssystems. Auf diese Weise kann evaluiert werden, ob die Effizienzunterschiede zwischen verschiedenen L\u00e4ndern auf Unterschiede zwischen den einzelnen Hochschulen oder auf die verschiedenen Bildungssystemen, in die sie eingebettet sind, zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Diese nuancierte Analyse erlaubt zielgenauere Empfehlungen an politische Entscheidungstr\u00e4ger und stellt eine fundamentale Erweiterung der bestehenden Literatur dar.<\/p>\n<p>Die Autoren betrachten deutsche und italienische Hochschulen im Zeitraum von 2001 bis 2011. Die Analyse zeigt, dass der italienische Hochschulsektor einen Effizienzvorsprung aufweist. Die Effizienzunterschiede sind dabei ma\u00dfgeblich auf strukturelle Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren. Im Anbetracht dieser persistenten, l\u00e4nderspezifischen Ineffizienz, empfehlen die Autoren, den institutionellen Rahmen der entsprechenden Hochschulen st\u00e4rker in den Fokus etwaiger Analysen zu r\u00fccken.<\/p>\n<p>Der Artikel sowie das vorausgegangene Working Paper sind unter den untenstehenden Links verf\u00fcgbar.<br \/>\n<em>Artikel<\/em>: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/00036846.2019.1606409\">https:\/\/doi.org\/10.1080\/00036846.2019.1606409<\/a><br \/>\n<em>Working Paper<\/em>: <a href=\"https:\/\/ideas.repec.org\/p\/zbw\/tudcep\/1417.html\">https:\/\/ideas.repec.org\/p\/zbw\/tudcep\/1417.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz verst\u00e4rkter Ma\u00dfnahmen zur Erh\u00f6hung der Komptabilit\u00e4t der europ\u00e4ischen Hochschulen offenbaren j\u00fcngste Ergebnisse im Bereich der Effizienzforschung fortw\u00e4hrende Unterschiede zwischen den Hochschulsektoren Europas. 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